Nach zwei Schwangerschaften und einer langen Stillzeit hatte eine 39-jährige Patientin mit einer deutlich erschlafften Brust zu kämpfen. In diesem Fallbeispiel schildern wir ihren Weg – von der ehrlichen Beratung bei Dr. med. Mathias Kremer-Thum über die Bruststraffung mit innerer BH-Technik bis zum Ergebnis sechs Wochen nach der Operation. Die Patientin hat der anonymisierten Veröffentlichung zugestimmt; Name und Details sind zum Schutz ihrer Privatsphäre verändert.
Ausgangslage & Leidensweg: Wenn die Brust nach der Stillzeit ihre Form verliert
Die Veränderung kam schleichend. Während und nach den Schwangerschaften hatte sich das Brustvolumen der Patientin stark verändert – erst voller, dann, nach dem Abstillen, deutlich weniger straff. Zurück blieb eine Brust, die spürbar abgesunken war und ihre Spannkraft verloren hatte. Fachlich spricht man hier von einer Erschlaffung oder Ptosis (dem alters, schwerkraft- oder hormonbedingten Absinken der Brust).
Für die Patientin war das vor allem eine seelische Belastung. Konkret störten sie:
- die nach unten gewanderte Brust und die tiefstehenden Brustwarzen
- ein Gefühl von „leeren“, hängenden Brüsten, besonders im oberen Bereich
- Hautirritationen in der Unterbrustfalte und ein unsicheres Gefühl in vielen Oberteilen
- der Wunsch, sich im eigenen Körper wieder wohl und weiblich zu fühlen
Sport, ein stabiles Gewicht und stützende BHs hatten am eigentlichen Problem – der erschlafften Gewebestruktur – nichts geändert. Die innere Haltestruktur der Brust ist überdehnt, sie lässt sich von außen nicht wieder straffen.
Die Beratung bei Dr. med. Mathias Kremer-Thum
Im persönlichen Gespräch nahm sich Dr. Kremer-Thum Zeit, die Vorstellungen der Patientin zu verstehen. Wichtig war ihr ein natürliches Ergebnis, das lange hält – und ausdrücklich keine Vergrößerung mit Implantaten. Dr. Kremer-Thum beriet die Patientin aufrichtig, realistisch und empathisch: Er erklärte, welche Straffung anatomisch sinnvoll ist, wo die Grenzen liegen und welche Narben entstehen. Er gab der Patientin Zeit und eine klare, nachvollziehbare Einschätzung auf Augenhöhe.
Diagnose & Strategie: Warum die innere BH-Technik die beste Wahl war
Die Untersuchung zeigte eine mittelgradige Erschlaffung mit tiefstehendem Brustwarzenkomplex und wenig Eigenspannung des Gewebes – bei ausreichendem eigenem Volumen. Für genau diese Ausgangslage empfahl Dr. Kremer-Thum eine Bruststraffung (Fachbegriff: Mastopexie) mit innerer BH-Technik.
Was bedeutet „innerer BH“? Bei dieser Methode wird nicht nur die überschüssige, erschlaffte Haut entfernt. Es wird auch körpereigenes Brust- und Bindegewebe im unteren Brustbereich gelöst, angehoben und mit Nähten zu einer stabilen inneren Stützstruktur vernäht – wie ein „BH aus eigenem Gewebe“, der die Brust von innen trägt. Das angehobene Drüsengewebe liegt dadurch dauerhaft höher und sinkt langsamer wieder ab als bei einer reinen Hautstraffung.
Die Vorteile für die Patientin auf einen Blick:
- Längere Haltbarkeit: die innere Stütze wirkt der Schwerkraft länger entgegen als eine reine Hautstraffung.
- Natürlichkeit: das Ergebnis entsteht aus eigenem Gewebe, ohne Implantat.
- Stabile Form: besonders der obere Brustpol bleibt länger schön geformt.
Eine Vergrößerung war für die Patientin bewusst kein Thema. Wäre zusätzliches Volumen gewünscht gewesen, hätte man die Straffung mit einer Brustvergrößerung oder – bei zu viel Volumen – mit einer Brustverkleinerung kombinieren können. Hier ging es ausschließlich um Form und Halt.
Der Eingriff & die Heilung: Sicherheit im OP und einfühlsame Nachsorge
Der Eingriff dauerte rund zwei bis drei Stunden und wurde in Vollnarkose durchgeführt. Über eine schonende Schnittführung entfernte Dr. Kremer-Thum die überschüssige Haut, formte die innere Gewebestütze und versetzte den Brustwarzenkomplex behutsam nach oben in eine natürliche Position. Weil Dr. Kremer-Thum zusätzlich regelmäßig in einer Klinik operiert, verfügt er über einen sehr breiten und tiefen, hoch aktuellen Erfahrungshorizont – gerade bei anspruchsvollen Straffungen.
Der Heilungsverlauf im Überblick:
- Stützender Spezial-BH Tag und Nacht in den ersten Wochen, um das Ergebnis zu sichern.
- Schonung mit Verzicht auf Sport und schweres Heben in den ersten vier bis sechs Wochen.
- Die Schwellung ging kontinuierlich zurück, die Narben durchliefen die normale Reifung (anfangs rötlich, später blasser).
Die Patientin kam gut durch die Nachsorge – auch, weil sie genau wusste, was in welcher Phase normal ist.
Bilder der Bruststraffung nach 6 Wochen
Hinweis zu Vorher-Nachher-Fotos: Im Bereich der ästhetischen Chirurgie ist es in Deutschland durch das Heilmittelwerbegesetz untersagt, auf Webseiten Vorher-Nachher-Vergleiche zu zeigen. Deshalb sehen Sie hier ausschließlich Nachher-Aufnahmen, sechs Wochen nach der Operation, mit diskret verpixelten sensiblen Bereichen. Vorher-Nachher-Beispiele verschiedener Operationen zeigt Ihnen Dr. Kremer-Thum gerne persönlich im Beratungsgespräch.
Die folgenden Aufnahmen zeigen die Patientin sechs Wochen nach dem Eingriff aus allen relevanten Blickwinkeln. Gut zu erkennen sind die angehobene, natürlich geformte Brust, die höher stehenden Brustwarzen und die noch in Reifung befindlichen, feinen Narben.
Das Ergebnis: natürliche Form mit langem Halt
Sechs Wochen nach dem Eingriff war die Brust der Patientin sichtbar angehoben, gut geformt und wirkte wieder jugendlich – ganz ohne Implantat. Die innere BH-Technik sorgt dafür, dass dieses Ergebnis besonders formstabil bleibt. Wichtig bleibt die realistische Einordnung: Narben verblassen über Monate, und das Endergebnis zeigt sich erst nach etwa einem Jahr.
„Ich habe so lange gezögert – und hätte es nicht tun sollen. Zum ersten Mal seit den Kindern fühle ich mich in meinem Körper wieder richtig wohl. Dr. Kremer-Thum hat mir von Anfang an ehrlich gesagt, was geht und was nicht. Genau dieses Vertrauen hat mir die Entscheidung leicht gemacht.“
— Patientin, 39 Jahre











