Für die operative Straffung der Oberschenkel stehen unterschiedliche Techniken zur Verfügung. Welche Methode geeignet ist, richtet sich vor allem danach, an welcher Stelle überschüssige Haut vorhanden ist und wie ausgeprägt die Hauterschlaffung ist.
Im Beratungsgespräch untersucht Dr. Kremer-Thum die individuelle Ausgangssituation und bespricht, welche Veränderung gewünscht wird und welcher Eingriff dafür sinnvoll erscheint. Dabei wird auch berücksichtigt, welcher Narbenverlauf mit der jeweiligen Operation verbunden ist.
Vereinfachend lassen sich drei Formen der Oberschenkelstraffung unterscheiden:
Kleine Oberschenkelstraffung
Die sogenannte kleine Oberschenkelstraffung eignet sich insbesondere zur Straffung der oberen Hälfte der Oberschenkelinnenseite. Das überschüssige Gewebe wird dabei im oberen Bereich des Oberschenkels entfernt.
Die entstehende Narbe liegt im Bereich der Leiste. Diese Technik kann insbesondere dann infrage kommen, wenn der Hautüberschuss hauptsächlich auf den oberen Bereich des Oberschenkels begrenzt ist.
Große Oberschenkelstraffung
Bei einem ausgeprägteren Hautüberschuss kann eine umfangreichere Oberschenkelstraffung notwendig sein. Diese dient dazu, die gesamte Oberschenkelinnenseite bis in Richtung Knie zu straffen.
Die Narbe verläuft dabei sowohl im Bereich der Leiste als auch entlang der Innenseite des Oberschenkels bis in Richtung Knie. Ob eine solche umfangreichere Straffung erforderlich ist, hängt insbesondere von der Verteilung und dem Ausmaß des überschüssigen Gewebes ab.
Straffung der Oberschenkelaußenseite
Befindet sich der Hautüberschuss überwiegend an der Außenseite der Oberschenkel, kann eine andere Schnittführung erforderlich sein. Dabei wird Gewebe im Bereich der Hüfte quer entfernt und die Oberschenkelaußenseite von dort aus angehoben und gestrafft.
Welche Technik für die jeweilige Ausgangssituation geeignet ist, legt Dr. Kremer-Thum nach der Untersuchung und gemeinsamen Besprechung des gewünschten Behandlungsergebnisses fest.