Die geeignete Technik richtet sich vor allem danach, wie stark die Haut erschlafft ist und ob zusätzlich überschüssiges Fettgewebe vorhanden ist.
Oberarmstraffung bei ausgeprägtem Hautüberschuss
Bei einem deutlichen Hautüberschuss wird überschüssiges Gewebe operativ entfernt. Der Hautmantel des Oberarms kann dadurch gestrafft und die Kontur neu geformt werden. Bei einer umfangreicheren Straffung verläuft der notwendige Schnitt üblicherweise an der Innenseite des Oberarms zwischen Ellenbogen und Achsel. Ziel der Operationsplanung ist es, überschüssiges Gewebe ausreichend zu entfernen und die entstehende Narbe gleichzeitig möglichst unauffällig zu positionieren.
Straffung bei geringerem Hautüberschuss
Ist die Hauterschlaffung weniger stark ausgeprägt, kann unter Umständen eine kleinere Straffung ausreichend sein. Welche Schnittführung dafür möglich ist, hängt von der individuellen Verteilung des überschüssigen Gewebes ab. Dr. Kremer-Thum bespricht vor dem Eingriff genau, welche Technik für die jeweilige Ausgangssituation sinnvoll ist und mit welchem Narbenverlauf gerechnet werden muss.
Oberarmstraffung mit Fettabsaugung
Nicht immer besteht ausschließlich ein Hautüberschuss. Bei manchen Patientinnen und Patienten ist zusätzlich Fettgewebe vorhanden, das die Kontur des Oberarms beeinflusst. In solchen Fällen kann geprüft werden, ob eine Oberarmstraffung mit einer Fettabsaugung kombiniert werden kann. Dadurch lässt sich neben der überschüssigen Haut auch die Verteilung des Fettgewebes berücksichtigen. Ob eine alleinige Fettabsaugung ausreichend ist oder zusätzlich eine Hautstraffung notwendig wird, hängt insbesondere von der Elastizität der Haut ab. Bei deutlich erschlaffter Haut kann eine reine Fettabsaugung den Hautüberschuss nicht beseitigen.